Die Dritte Welt entwickelt sich: Wie Charity-Organisationen in Afrika helfen
Afrika gehört zu den schönsten Kontinenten der Erde. Gleichzeitig ist die Spanne zwischen Arm und Reich nirgendwo größer als in den meisten Ländern Afrikas. Inzwischen aber hat sich viel getan in der Dritten Welt. Viele Charity-Organisationen retten die Menschen nicht nur vor dem Hungertod, sondern ermöglichen insbesondere Kindern in den ärmsten Gebieten eine Zukunft mit Perspektive.
Brot für Afrika und Bildung für die Kinder
Namhafte Hilfsorganisationen und kleine private Charity-Vereinigungen helfen durch ihren unermüdlichen Einsatz den Ärmsten in Afrika. Erste Lichtblicke zeichnen sich ab in der Dritten Welt. Die wichtigste Grundlage zum Überleben ist Nahrung. Gemäß dem Motto “Eine warme Mahlzeit am Tag” sorgen Charity-Organisationen mit Spendengeldern, großem finanziellen Eigeneinsatz und Hilfstransporten dafür, dass die Menschen in den ärmsten Teilen Afrikas mit dem Nötigsten versorgt werden. Wenn die Zubereitung warmer Speisen unmöglich ist, erhalten besonders schwache Kinder Energieriegel und Traubenzucker. Leider untersagen menschenfeindliche Regierungen in vielen Teilen Afrikas den Hilfsorganisationen ihre begrüßenswerten Einsätze. Neben der Grundversorgung mit Nahrung leisten europäische Ärzte manchmal kostenlos einen Beitrag zur gesundheitlichen Vorsorge dort, wo die Armut am größten ist. Ehrenamtliche Lehrer geben chancenlosen Kindern Schulunterricht und einige Organisationen bauen Schulen. In wenigen Gebieten entstehen erste provisorische Wasserleitungen. Die Fortschritte sind beachtlich, dennoch wachsen die meisten Kinder in Afrika unter katastrophalen Zuständen auf. Charity-Organisationen können mangels finanzieller Mittel und freiwilliger Helfer nicht alles abdecken.
Menschliche Wärme statt Geld
Gerade in Afrika wächst die Anzahl der Kinder, die ohne Eltern aufwachsen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Eltern setzen ihre Kinder aus, weil sie sie nicht ernähren können. Kinder verlieren ihre Eltern durch Epidemien oder andere schlimme Krankheiten. Manchmal sterben Vater und Mutter auch durch Gewalttaten. In wenigen Teilen Afrikas haben Hilfsorganisationen Waisenhäuser gebaut, wo die Kinder ein halbwegs humanes Leben führen können. Viele Kinder kämpfen alleine in Slums ums Überleben. Viele Kinder Afrikas, die den Tod ihrer Eltern miterleben mussten, sind traumatisiert und benötigen vor allem Liebe und Wärme. Das haben viele Hilfsorganisationen erkannt und schicken freiwillige Helfer in die Waisenhäuser und auf die Straßen, um den Kindern ihre Zeit zu spenden. Die Kinder sind glücklich, wenn jemand mit ihnen spielt, eine Schulter zum Anlehnen bietet und sie mal in den Arm nimmt. Ihre Dankbarkeit ist unendlich. Viele afrikanische Kinder, besonders diejenigen ohne Perspektive, zerbrechen am Tod ihrer Eltern, nicht am Hunger.
Das halbvolle Glas
Es ist wie mit dem Glück. Ist das Glas halbvoll oder halbleer? Die vielen positiven Entwicklungen zeigen, dass die Hilfe für Afrika durch Charity-Organisationen endlich Früchte trägt. Jedes Kind, jede Familie, die eine Verbesserung ihrer Lebensumstände erfährt, sind es wert, weiterzumachen. Niemals aufgeben, ist auch der Leitsatz aller Helfer, die einmal in Afrika gesehen haben, was Not wirklich bedeutet. Manchmal jedoch gleicht die Hilfe für Afrika einem Fass ohne Boden. Geht es den einen etwas besser, warten weitere afrikanische Gebiete auf Hilfe, wo die Not immer noch ein wenig größer scheint. In korrupten afrikanischen Staaten wird es ein Problem immer geben. Viele Spendengelder fließen an den Staat, damit den Armen überhaupt geholfen werden darf, eine Endlosspirale ohne Aussicht auf Besserung.
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